Donnerstag, 6. Oktober 2011

Was bleibt?

Einige Eindrücke und Gedankenfetzen.

 Da waren diese Sträucher mit den vielen winzigen, gelben Blüten. Sie verströmten einen unglaublich schönen, warmen Honigduft.
Erinnerungen an blauen Himmel und blauen Ozean, die Luft, den Wind, die Sonne, die Brandung, wir  hörten sie in unserem Zimmer.
Die Delfine.
Die Pelikane.
Wir konnten sie sogar von unserem Balkon aus vorbei fliegen sehen.
Da geht einem das Herz auf.
Das Kreischen der Seevögel.
Der Wal, den wir von Crystal Cove aus gesehen haben.
Die Sonnenuntergänge. Am Ozean und in Bolsa Chica.
Einfach nur das schöne Wetter:
Es war warm und sonnig, meistens.
Die Menschen dort: Nett, freundlich, aufgeschlossen, höflich.
Mexikanische Küche.
Eigentlich mag ich kein Hackfleisch, keine Frikadellen.
Aber die Burger der "Five Guys" sind unglaublich gut.
Die üppige Natur in dieser Gegend.
Blühende Bäume und Sträucher.
Üppig blühende Vorgärten.
Hecken von Oleander und Bougainvileen.
Aber auch der gräßliche Flughafen in London Heathrow.
Kilometerlange Gänge, Rolltreppen, Aufzüge, U-Bahnen.
Passagiere werden verschluckt, durch Gänge und Kanäle wie durch Gedärme geschleust und am Ende wieder ausgespuckt.
Wanderschuhe, gute Kondition und viel Zeit einplanen.
British Airways, unorganisiert und transusig.
Der Flughafen in Frankfurt, sehr unkomfortabel.
Für Rolltreppen schlecht geeignete Transportkarren, Rumpelbusse, die Passagiere und deren Gepäck von Terminal zu Terminal schaukeln und durcheinander würfeln.
Man sollte mal die Flughafenbosse mit Sack und Pack auf eine Fernreise schicken, damit sie mal in den "Genuß" ihrer Flughäfen, Airlines usw. kommen.
Das war aber das einzig Negative.
Am schönsten war natürlich, dass Froni, Su und ich drei Wochen gemeinsam verbringen konnten.

Samstag, 1. Oktober 2011

1.10. Zurück

Ich wollte nur mal kurz "Piep" sagen und melden, dass wir gut wieder zu Hause angekommen sind.
Gestern um 20 Uhr waren wir in Siegburg, d.h. wir waren ca. 24 Stunden unterwegs, reine Flugzeit war ca. 12 Stunden.
Heute am frühen Nachmittag bin ich dann auch wieder hier bei mir zu Hause aufgeschlagen und möchte eigentlich sofort wieder zurück
Eins war bezeichnend:
Da kommt man in Frankfurt an, hat wieder deutschen Boden unter den Füßen, trifft den ersten Deutschen, den Mann an der Paßkontrolle. Und was passiert? Man wird unfreundlich angebrummt.
Nach all der Freundlichkeit und Herzlichkeit der Menschen in den USA kam gleich wieder der Schock.
Herzlich Willkommen in Deutschland.
Welches Bild bekommen nur die Ausländer von uns Deutschen, wenn sie auf solche unhöflichen Menschen treffen?