Mittwoch, 28. September 2011

28.09. Grau in Grau

Wetter grau, Stimmung grau.
Morgen gehts zurück Richtung Heimat.
Heute waren wir noch einmal in Newport, haben eine Bootstour gemacht, aber nur wenige Delfine gesehen, aber einen Wal.

Ansonsten war der Tag sehr grau und trübe, wir haben die Sonne nicht einmal gesehen.
Aber wir haben den letzten gemeinsamen Tag noch einmal ausgiebig genossen.
Wir haben gerade versucht, ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen und das in unsere Koffer zu packen.
Morgen um 17.35 Uhr geht der Flieger Richtung Heimat.
Schaun wir mal, was British Airway dieses Mal mit uns vorhat und wo wir wann landen werden.
Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und es war wunderschön.

Dienstag, 27. September 2011

27.09. Crystal Cove

Weil es dort so schön wär, sind wir heute noch mal in Crystal Cove gewesen. Der Tag heute war sonnig und sehr warm, da ist es am Meer doch am schönsten. Nach einem Stop in einem Gartencenter und dem Einkauf von interessanten Chilisamen und besonderen Sorten Tomatensamen ging es weiter nach Crystal Cove.
Ein wunderschöner Ausblick



Viele Vögel konnten wir dort wieder beobachten
Regenbrachvogel


Kiebitzregenpfeifer


Sanderlinge und Amerikanischer Säbelschnäbler


Nordamerikanischer Schlammtreter.
Ein komischer, deutscher Name.
"Willet" finde ich viel schöner


 Und ein Fischadler


Im Video festgehalten: Sanderlinge im Wellenbad und der Steinwälzer genießt auch sein Bad.





Bei den Tide Pools, Gezeitentümpeln


Seeannemonen



Einsiedlerkrebse


 Froni entdeckte eine Sea Slug, einen kalifornischen Seehasen
 Das ist eine ziemlich große Schnecke ohne Gehäuse





Entdeckt haben wir auch einen Seestern.
Ein wenig sah es aus, als würde er Joga machen.




Ein letzter Blick...


...und wir entdeckten eine kleine Krabbe, die es bei Ebbe nicht mehr ins Wasser geschafft hat.


Sie fand, Sus Schuh wäre ein tolles Versteck, bis die Flut wieder kommt.
Su war nicht so begeistert davon, also trug ich sie wieder zum Meer.
Davon war die Krabbe nicht so begeistert, denn sie versuchte mich mit ihren Scheren abzuwehren als ich versuchte, sie aufzuheben.
Aber letzten Endes gelang es mir doch.
Oben am Picknick Platz saß noch ein Cooper's Hawk in der Platane.


Danach fuhren wir noch nach Seal Beach, haben ein paar Einkäufe gemacht, den Pier besucht und uns beim Mexikaner einen Strawberry Margerita gegönnt.


Salut!

27.09. Woody?!?!

Ich glaube, Woody baut so langsam ein Imperium auf!


27.09. Catalina

Aufstehen noch vor den wach werden in aller Herrgottsfrühe! Und dass im Urlaub!!!! Um 6 Uhr klingelte der Wecker. Unser Ziel war heute Catalina Island.
Mit dem Catalina Flyer ging es von Newport rüber zur Insel. Der Himmel war am Morgen noch bedeckt, aber später auf der Insel kam die Sonne raus. Nach ca. einer Stunde Fahrt tauchte die Insel im Dunst auf.


Die Inselhauptstadt Avalon, ein kleines Städtchen  mit malerischen Gassen, kleinen Häusern und Hotels, Restaurants und allem, was der Tourist so benötigt. Viele PKWs gibt es nicht auf Catalina, die Zahl der Autos ist beschränkt. Auf die Erlaubnis, ein Auto dort zu fahren muss man 10 Jahre warten. Die meisten Menschen fahren dort in Golfwagen herum.





In Avalon sind viele Häuser mit bunten Keramik Kacheln geschmückt.




Einen PKW benötigt man auch nicht wirklich, der größte Teil der Insel steht unter Naturschutz. Es darf nicht gebaut werden, Privatbesitz gibt es kaum. 
Zu Verdanken ist das dem Kaugummi.
William Wrigley Jr. kaufte diese Insel und setzte sich sehr für den Naturschutz dort ein.
Nur die Gegend von Avalon ist richtig besiedelt.
Das Haus der Familie Wrigley, hoch über Avalon.



 Der Acorn Woodpecker versteckt seine Beute dort in Palmen.


Wir unternahmen eine Bustour um die Insel zu erkunden. Die Eindrücke die wir von dort mitnahmen waren wirklich unvergesslich. Die Landschaft dort ist atemberaubend. Dort kann ich mich sogar mit den Bergen anfreunden. Damit habe ich eigentlich nicht so viel am Hut. Mich zieht es eher ans Meer. Aber hier hat man beides gemeinsam.






Für einen Stummfilm wurden in den 20er Jahren Büffel importiert. Sie sind ausgebüxt, konnten nicht wieder eingefangen werden und leben nun dort. Der Bestand wird allerdings reduziert, da sie sonst zu viel zerstören würden. Sie werden in ein Reservart in einen anderen Bundesstaat gebracht. Da sie keine natürlichen Feinde haben, vermehren sie sich ziemlich stark.
Er will nur spielen.
Aber vorsicht, diese Tiere sind gefährlich.


Auf Catalina lebt eine besondere Fuchsart, der Catalina Island Fox.
Dieser hier lebt in Gefangenschaft, kann leider nicht ausgewildert werden.


Vor ein paar Jahren gab es heftige Waldbrände auf Catalina, die verbrannten Bäume und Sträucher zeugen noch davon. Neues Grün wächst aber nach.


Auf ca. 500 Meter über dem Meeresspiegel gibt es einen kleinen Flughafen,
den Airport in the Sky.
Kleine Flugzeuge können dort starten oder landen.
Kleine Busse bringen die Menschen von dort nach Avalon oder zurück.


Im Restaurant dort werden nicht nur Menschen bewirtet.


Von dort aus ging es wieder zurück nach Avalon.
Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber dann würde ich am Donnerstag den Flieger nach Hause verpassen.




Die Rückfahrt, Catalina und Avalon versanken wieder im Dunst.


Zurück in Newport.


Wir waren total müde als wir im Sanatra ankamen und fielen fast ins Bett.

Sonntag, 25. September 2011

25.09. Carbon Canyon

Und wieder geht ein wunderschöner Tag zu Ende. Ich darf gar nicht an das Ende unseres Urlaubs denken, da wird mir ganz anders.
Heute waren wir erst auf dem Markt in Bolsa Chica, da gab es vor allem Obst und Gemüse aber auch Kunsthandwerkliches.
Vor allem das Angebot an Obst und Gemüse ist groß. Exoten, die bei uns nur schwer zu bekommen sind, gibt es dort in großer Anzahl.
Eingedeckt habe ich mich mit verschiedenen Chili Sorten, das gibt Saatgut für die Chilis auf meinem Balkon.
Hier einige Beispiele:

Drachenfrucht


Granatäpfel


Chinesische Datteln.


Bunte Beutel gab es aber auch
Ein paar Leckereien haben wir aber auch gekauft, wie z.B. Olivenbrot, Weintrauben und Salbei Käse.
Mit den Apfeltaschen von Costco war unser Picknick gesichert.

Weiter ging es nun in den Carbon Canyon Park.
In dem Park können Familien Picknicken, Kinder spielen und toben, es stehen Grills dort und Hütten.
Hinter dem Park gibt es einen Wanderweg durch die Natur.
In dieser Gegend kommt es immer wieder zu Waldbränden.
Es ist sehr trocken dort und die Vegetation brennt wie Zunder. Besonders gefährdet sind die Monate September und Oktober, wenn die Kräuter und Gräser verblüht sind und wenn das Kraut trocken geworden ist. Die starken Winde fachen die Feuer immer wieder an und tragen die Flammen weiter.
Überall standen verkohlte Bäume.


Aber die Natur erholt sich auch wieder, neue Bäume und Büsche wachsen nach.



Die Warnungen vor den Klapperschlangen sollte man ernst nehmen, gesehen haben wir aber keine.


Auch gefährlich ist Poison Oak, der Kontakt mit den Blättern kann schwere Allergien auslösen.
"Leaves of three, let them be"
Lernen schon die kleinen Kinder.
Alle dreiblättrigen Pflanzen vorsichtshalber nicht berühren.


Gesehen haben wir unter anderem einen Western Scrub Jay mit einer Eichel im Schnabel


Einen Redshoulder Hawk


Und einige Kolibris.
Bei ihnen hat die Paarungszeit wieder begonnen, wir konnten einige Balzflüge beobachten.


Im Park selber stehen viele Peruanisch Pfefferbäume, die auch von den Kolibris viel besucht werden.
Die rosa Beeren hängen in Trauben an den Bäumen und sehen sehr hübsch aus.
Wenn man an den reifen Früchten riecht und drauf beisst, verströmen sie ein intensives Pfefferarome, haben aber kaum Schärfe.


Eine gute Nacht wünsche ich.